Einmal wöchentlich sanft abstauben, dann mit kaum feuchtem Tuch und etwas Schaum nachführen, ohne Nähte zu durchnässen. Anschließend ruhen lassen, damit Restfeuchte entweicht. Ein Hauch Pflegeemulsion verhindert Austrocknung, erhält Griffigkeit und lässt Patina entstehen, statt künstlich glänzende, rutschige Schichten aufzubauen.
Offenporige Anilinoberflächen nehmen schnell Flüssigkeit auf; hier ausschließlich mit Schaum arbeiten, nie nass. Direkte Sonne vermeiden, Farbstoffwanderung testen, und beim Entfernen von Tintenpunkten auf alkoholfreie Methoden setzen. Konsequent in kleinen Zonen reinigen, kreisfrei wischen, trocknen lassen und anschließend die Balance mit weicher Pflege wiederfinden.
Flecken niemals reiben, sondern abtupfen, damit sie nicht tiefer wandern. Kaltes, destilliertes Wasser begrenzt Ränder; bei Rotwein zuerst trocken aufnehmen, dann mit sprudelndem Wasser vorsichtig lösen. Eiweißhaltiges immer kalt behandeln. Markiere Stellen, arbeite von außen nach innen, wiederhole kurz, trockne dazwischen, bleibe geduldig.
Mische lauwarmes Wasser mit etwas milder Seife, schlage Schaum, trage ihn minimal auf und arbeite mit weißen, sauberen Tüchern. Nicht durchnässen, lieber öfter wenig. Anschließend mit destilliertem Wasser nebelfeucht nachwischen, Druck vermeiden, Polster leicht anheben und Luft zirkulieren lassen, bis alles stabil trocken wirkt.
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